Häufige Fragen und Antworten

Fasten nach Buchinger und Wohlfühlpfade-Angebote

„Hier findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den verschiedenen Fastenmethoden, zur Vorbereitung, zur Durchführung und zu gesundheitlichen Aspekten. Die FAQs sind nach Themen geordnet – so findest du schnell, was du brauchst.“

Allgemeine Fragen rund ums Fasten

Beim Fasten stellt dein Körper nach kurzer Zeit seinen Stoffwechsel um: Statt Energie aus Nahrung zu gewinnen, greift er auf seine Reserven zurück. Dabei beginnt er, Fett abzubauen, Wasser auszuscheiden – und vor allem: sich selbst zu reinigen.

Ein zentraler Prozess dabei ist die sogenannte Autophagie – ein körpereigenes „Zellrecycling“, bei dem alte, beschädigte Zellbestandteile abgebaut und verwertet werden. Das unterstützt die Regeneration von innen heraus und kann Entzündungsprozesse im Körper reduzieren.

Fasten wirkt entlastend auf Verdauung, Leber und Immunsystem. Viele berichten schon nach wenigen Tagen von mehr Klarheit, Energie und innerer Ruhe – körperlich wie mental. Die Wirkung ist ganzheitlich und weit mehr als nur der Verzicht auf Nahrung.

Mittlerweile konnte die positive Wirkung des Buchinger-Fastens auf unterschiedliche Krankheitsbilder, wie z.B. Übergewicht, erhöhter Blutdruck, Diabetes oder Rheuma in vielen Studien gezeigt werden. Für gesunde Menschen kann diese Methode ein ideales Mittel darstellen um gezielt Stress zu reduzieren, gesund Abzunehmen, und sich und der eigenen Gesundheit einfach etwas wahrlich Gutes zu tun.

Bei dieser Art des Fastens werden dem Körper über einen längeren Zeitraum weniger als 500 kcal in Form von Gemüsebrühen und Säften zugeführt, wodurch es zu einer tiefgreifenden Veränderung des Stoffwechsels kommt.
Nach 24 Stunden ohne Nahrung sind die Zuckerspeicher in Leber und Muskulatur verbraucht und der Körper beginnt damit, seinen Energiebedarf nun aus den körpereigenen Fettreserven zu decken. Es kommt zu einem Abbau von viszeralem Fett im Bauchraum und verfettete Organe können sich regenerieren.

Von den sogenannten Ketonkörpern, die bei der Fettverbrennung entstehen, profitieren insbesondere unsere Neuronen im Gehirn: Lern- und Gedächtnisleistung verbessern sich, neue Gehirnzellen werden gebildet und es kommt zu einer vermehrten Freisetzung von Serotonin und anderer Glücksbotenstoffe.

Ein weiterer wichtiger Mechanismus, der bereits nach 14 bis 16 Stunden ohne Nahrungszufuhr hochfährt, ist die Autophagie – ein zellinterner Recyclingprozess, bei dem alte, defekte und krankhafte Zellbestandteile vom Körper abgebaut werden. Ein natürlicher Prozess der Reinigung, Erneuerung und Regeneration der Zellen, der während einer Fastenwoche auf Hochtouren läuft.

Mein Fastenangebot dient der Gesundheitsprävention und ist für gesunde und leistungsfähige Personen gedacht. Es handelt sich dabei nicht um Heilfasten im klinischen Sinne, unter ärztlicher Leitung.
Die gesundheitliche Eignung des Teilnehmers oder der Teilnehmerin für das Fasten und das Bewegungsprogramm (Yoga und Wanderungen (min. 3 x pro Woche für bis zu 3 Stunden)), ist Voraussetzung für die Teilnahme.

Krankheiten, bei denen ein Fasten ohne ärztliche Betreuung nicht durchgeführt werden sollte:

  • Herzerkrankungen
  • Einschränkung der Leber-/Nierenfunktion
  • Diabetes Typ 1
  • Netzhautablösung
  • Essstörungen (auch in der Vergangenheit) oder starkes Untergewicht
  • Fortgeschrittene Krebserkrankungen
  • Gallensteine / Gallenbeschwerden
  • Eingeschränkt bei Gicht
  • Psychotische Erkrankungen und Depressionen

Ebenfalls kannst du leider nicht fasten wenn:

  • du gerade schwanger bist
  • du noch stillst
  • gerade eine akute entzündliche Erkrankung vorliegt

Buchinger Fasten - häufige Fragen

Eine klassische Buchinger Fastenwoche bei Wohlfühlpfade ist achtsam aufgebaut und folgt einem bewährten Rhythmus aus Vorbereitung, Fastentagen und Aufbauphase – liebevoll begleitet und gut strukturiert.

  • Vorbereitung (Entlastungstage) Bevor das eigentliche Fasten beginnt, bereitest du dich mit 3-5 Entlastungstagen vor – mit leichter pflanzlicher Kost, reduziertem Salz und ohne Genussmittel. So kann sich dein Körper sanft auf den Fastenablauf einstellen.
  • 5-6 Fastentage (nach dem Buchinger-Plan) Während der Fastentage nimmst du Gemüsebrühe, verdünnte Obst- oder Gemüsesäfte, Kräutertees und viel Wasser zu dir. Zusätzlich unterstützen Leberwickel, Körperbürsten (und weitere fastenunterstützende Maßnahmen), sanfte Bewegung, Yoga, geführte Wanderungen, Sauna, Klangreisen, Entspannungstrainings und Impulse zur inneren Balance deine Fastenerfahrung.
  • Aufbautage Zum Abschluss kehrst du mit leichten, veganen Speisen Schritt für Schritt in die Ernährung zurück – bewusst, genussvoll und mit neuer Achtsamkeit.

Beim Buchinger Fasten verzichtest du auf feste Nahrung – erlaubt sind jedoch ausgewählte Flüssigkeiten, die den Körper sanft unterstützen und den Stoffwechsel in Gang halten. Dazu gehören:

  • 350 ml. Gemüsebrühe – täglich frisch zubereitet, salzarm und ohne Zusatzstoffe
  • 250 ml verdünnte Obst- und Gemüsesäfte – z. B. Apfel, Rote Bete, Karotte, je nach Verträglichkeit
  • 2- 3 Liter Flüssigkeit (Ungesüßte Kräutertees – z. B. Brennnessel, Fenchel, Melisse, Zitronenmelisse & Stilles Wasser)

Optional: ein Teelöffel Honig, z. B. bei Kreislauftief Diese Form des Saftfastens nach Buchinger sorgt für eine sanfte Entlastung, unterstützt die Entgiftung und liefert minimal Energie – ohne den Fasteneffekt zu unterbrechen.

Entlastungstage sind ein zentraler Bestandteil der Vorbereitung beim Buchingerfasten und Basenfasten. Sie helfen deinem Körper, sich schrittweise auf die Fastenzeit einzustellen – ganz ohne Stress für Stoffwechsel oder Kreislauf. In diesen drei bis fünf Tagen verzichtest du bewusst auf Kaffee, Zucker, Alkohol, tierische Produkte und stark verarbeitete Lebensmittel. Stattdessen genießt du leichte, pflanzliche Kost – wie Gemüse, Obst, Kartoffeln oder Reis – und reduzierst gleichzeitig langsam die Kalorien- und Salzmenge. Diese sanfte Umstellung hilft, typische Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Kreislaufschwäche zum Fastenbeginn zu vermeiden. Auch mental wirken die Entlastungstage wie ein Übergang: Du lässt los, entschleunigst und kommst Schritt für Schritt bei dir selbst an. So startest du stabil, vorbereitet und innerlich ruhig in deine Fastenwoche

Ja – beim Heilfasten nach Buchinger gehört die Darmreinigung fest dazu. Sie unterstützt die Entgiftung, erleichtert die Stoffwechselumstellung und trägt wesentlich zum Wohlbefinden während des Fastens bei. Es gibt zwei bewährte Möglichkeiten zur Darmreinigung:

  • Die Einnahme von abführenden Substanzen, z. B.: – Glaubersalz oder Bittersalz (wirken im gesamten Darm und werden vor allem zu Beginn der Fastentage empfohlen) – Magnesiumcitrat (mildere, gut verträgliche Alternative) – die natürliche Sharepflaume – eine fermentierte Pflaume mit sanft abführender Wirkung
  • Eine klassische Darmspülung, die den Dickdarm gezielt reinigt. Diese kann am Anfang der Fastentage und anschließend alle zwei Tage – bei Bedarf auch täglich – durchgeführt werden. Die Darmreinigung wirkt Hunger entgegen und kann typische Fastenbeschwerden wie Kopfschmerzen, oder Völlegefühl lindern. Auch wenn theoretisch ein Fasten ohne Abführen möglich ist, empfinden viele den Einstieg mit gereinigtem Darm als deutlich angenehmer.

Die Fettverbrennung beginnt beim Fasten in der Regel nach etwa 24 bis 48 Stunden – sobald die Glukosespeicher in Leber und Muskeln (Glykogen) aufgebraucht sind. Dann stellt der Körper auf den sogenannten Fastenstoffwechsel um: Er gewinnt seine Energie zunehmend aus Fettreserven. Dabei entstehen sogenannte Ketonkörper, die nicht nur dem Gehirn und zentralen Nervensystem als alternative Energiequelle dienen, sondern auch mit einem typischen Azetongeruch in der Atemluft einhergehen können. Dieser Übergang wird oft begleitet von einem Gefühl innerer Ruhe, Klarheit oder sogar einem Fastenhoch. Parallel dazu wird auch die Autophagie aktiviert – ein natürlicher Selbstreinigungsprozess auf Zellebene.

Das Fastenbrechen ist ein bewusster Übergang von der Fastenzeit zurück zur Nahrungsaufnahme – und gleichzeitig ein zentrales Ritual beim Buchinger-Fasten. Es markiert das Ende der reinen Fastentage und den Beginn der Aufbautage, in denen du deinen Körper langsam wieder an feste Nahrung gewöhnst. Traditionell bricht man das Fasten mit einem rohen Apfel, der bewusst gekaut und langsam genossen wird. Alternativ wird auch oft ein Bratapfel zum Fastenbrechen gereicht. Danach folgen über mehrere Tage leichte, vegane Aufbautage. Ein sanfter Aufbau schützt deinen Verdauungstrakt, stabilisiert den Stoffwechsel und verlängert die positiven Effekte des Fastens. Wer das Fasten richtig bricht, isst nicht einfach wieder – sondern beginnt neu.

Die Aufbautage-Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil der Buchinger-Fastenwoche – sie begleitet dich sanft zurück in die Welt der festen Nahrung. Nach dem Fastenbrechen, das traditionell mit einem rohen Apfel oder Bratapfel beginnt, folgen drei Tage mit leichter, veganer Aufbaukost. (Bei mehr als 6 reinen Fastentagen verlängert sich die Anzahl an Aufbautagen auf 1/3 der Fastenzeit)

In dieser Phase solltest du bevorzugen:

  • Gedünstetes oder gekochtes Gemüse
  • Kartoffeln, Hirse, Haferflocken oder Reis
  • Obst oder Kompott
  • Etwas pflanzliches Öl, frische Kräuter und milde Gewürze

Verzichte weiterhin auf Kaffee, Alkohol, tierische Produkte, Zucker und schwer Verdauliches – so gibst du deinem Verdauungssystem Zeit, sich langsam zu stabilisieren.

Die Aufbautage helfen, die positiven Effekte des Fastens zu verlängern und unterstützen dich dabei, neue, achtsame Essgewohnheiten zu entwickeln.

Basenfasten - häufige Fragen

Basenfasten ist eine sanfte Methode, bei der du weiterhin isst – jedoch ausschließlich basenbildende bzw. basenneutrale Lebensmittel. Dazu zählen frisches Gemüse, Obst, Kartoffeln, Kräuter, Keimlinge, Nüsse und Öle. Auf säurebildende Produkte wie Kaffee, Zucker, Fleisch, Milchprodukte und Weißmehl wird bewusst verzichtet. Durch den Verzicht auf säurebildende Lebensmittel wird der Stoffwechsel entlastet, die Entsäuerung des Körpers unterstützt und die Regeneration gefördert – ganz ohne kompletten Nahrungsverzicht. Basenfasten ist ideal für Menschen, die Körper und Geist in Einklang bringen möchten, ohne auf Genuss zu verzichten – sanft, achtsam und alltagstauglich.

Bei einer basischen Ernährung, wie sie beim Basenfasten praktiziert wird, stehen vor allem basenbildende Lebensmittel im Mittelpunkt.

Dazu gehören:

  • Frisches Gemüse (gedünstet oder roh)
  • Obst • Kartoffeln
  • Keimlinge und frische Kräuter
  • Mandeln
  • Stilles Wasser und ungesüßte Kräutertees

Ergänzend können säure-basen-neutrale Lebensmittel verwendet werden – vor allem hochwertige pflanzliche Öle wie Olivenöl, Leinöl oder Hanföl. Sie liefern wertvolle Fettsäuren und runden die Mahlzeiten geschmacklich ab, ohne den Säure-Basen-Haushalt negativ zu beeinflussen.

Verboten sind Kaffee und stark säurebildende Lebensmittel, Alkohol, Zucker, Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Weißmehlprodukte. Basenfasten bedeutet bewusstes Genießen – mit naturbelassenen Zutaten, Klarheit im Kopf und Leichtigkeit im Körper.

Sowohl Basenfasten als auch Buchinger Fasten führen zu einer tiefgreifenden Entlastung und Entgiftung des Körpers – jedoch auf unterschiedliche Weise. Beim Basenfasten wird weiterhin gegessen – allerdings ausschließlich basenbildende Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Keimlinge und Nüsse. Diese Methode entlastet den Stoffwechsel, unterstützt die Entsäuerung und bringt oft schnell spürbare Leichtigkeit, bessere Verdauung und mehr Energie. In Kombination mit Intervallfasten wird zusätzlich die Autophagie aktiviert – ein natürlicher Zellreinigungsprozess.

Das Buchingerfasten geht einen Schritt weiter: Hier wird auf feste Nahrung verzichtet. Stattdessen gibt es Gemüsebrühe, Säfte, Tee und Wasser. Diese tiefere Form des Fastens führt zu einem Stoffwechselwechsel (vom Kohlenhydrat- in den Fettstoffwechsel), einer starken Fettverbrennung und kann auch emotionale Prozesse anstoßen. Beide Methoden wirken – auf ihre eigene Weise.

Welche besser zu dir passt, hängt von deinen Zielen, deiner Erfahrung und deinem aktuellen Bedürfnis ab.

Ja – Basenfasten kann beim Abnehmen unterstützen, vor allem als sanfter Einstieg in eine nachhaltige Veränderung deiner Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. Während der Basenfasten-Tage wird bewusst auf säurebildende und verarbeitete Lebensmittel verzichtet. Stattdessen gibt es zwei basische Mahlzeiten am Tag – kombiniert mit viel Bewegung, Entspannung und Intervallfasten. Das führt oft zu einem spürbaren Gewichtsverlust, der sich anfangs teils durch den Abbau von Wassereinlagerungen zeigt. Gleichzeitig wird der Stoffwechsel aktiviert, die Verdauung entlastet und der Körper beginnt, Fettreserven besser zu mobilisieren – besonders bei längerer Umsetzung oder wiederholten Fastenzyklen. Wichtig: Basenfasten ist keine kurzfristige Diät, sondern eine Einladung, wieder in die Balance mit dir selbst zu kommen – körperlich wie mental. Der Gewichtsverlust ist dabei ein positiver Nebeneffekt, nicht das Hauptziel.

Basenfasten ist besonders gut geeignet für Menschen, die ihren Körper entlasten möchten – ohne komplett auf feste Nahrung zu verzichten. Die Methode eignet sich ideal für Einsteiger:innen, die erste Fastenerfahrungen machen möchten, sowie für alle, die ihre Ernährung bewusst umstellen und den Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht bringen wollen. Auch bei Erschöpfung, Verdauungsbeschwerden, Hautproblemen oder nach einer stressreichen Phase kann Basenfasten wohltuend wirken. Die Kombination mit Intervallfasten, Bewegung und Achtsamkeit verstärkt die Wirkung zusätzlich. Nicht geeignet ist Basenfasten bei bestimmten Kontraindikationen, z. B.:

• in der Schwangerschaft oder Stillzeit

• bei starkem Untergewicht

• bei Essstörungen oder

schweren chronischen Erkrankungen (z. B. Leber-, Nieren-, Herzinsuffizienz) Im Zweifel sollte vor der Teilnahme ein ärztlicher Rat eingeholt werden.

Online Fastenwoche - Fragen zur begleiteten Fastenwoche

Das Buchinger Fasten online bietet dir die Möglichkeit, von zu Hause aus in eine wohltuende Fastenwoche einzutauchen – mit professioneller Begleitung, motivierender Gruppendynamik und einem klaren Ablauf. Du fastest sicher, achtsam und gut betreut – ganz ohne Anreise oder Urlaub nehmen zu müssen.

Die Online-Fastenwoche bei Wohlfühlpfade läuft in vier Phasen ab:

1️⃣ Vorbereitung & Entlastung Etwa eine Woche vor dem Fastenstart erhältst du alle Unterlagen, Rezepte und eine Einkaufsliste. In einem gemeinsamen Zoom-Treffen lernst du die Gruppe kennen und wirst sanft auf die Entlastungstage (3–5 Tage) eingestimmt. Diese helfen deinem Körper, sich auf das Fasten einzustellen.

2️⃣ Fastentage (6 Tage) Die eigentliche Fastenzeit beginnt mit der gemeinsamen Anfangsentleerung. Du nimmst täglich an Live-Zoom-Meetings teil, bekommst Impulse zu Ernährung, Fastenstoffwechsel, Darmgesundheit und Körperpflege. Begleitend gibt es zwei Entspannungseinheiten (z. B. Progressive Muskelentspannung und Autogenes Training), Videos zur Bewegung, Austausch in der WhatsApp-Gruppe und jederzeit Raum für deine Fragen.

3️⃣ Aufbautage (3 Tage) Nach dem achtsamen Fastenbrechen wirst du per Whatsappgruppe durch die ersten Aufbautage begleitet. Du erfährst, wie du deine Ernährung schrittweise und sinnvoll wieder aufbaust – für nachhaltige Wirkung und ein gutes Bauchgefühl. Die Online-Fastenwoche verbindet die Kraft einer strukturierten Buchinger-Fastenkur mit der Flexibilität des eigenen Zuhauses. Du bleibst im Alltag verankert – und bist doch ganz bei dir.

Fasten und Arbeiten können sich grundsätzlich gut verbinden – vor allem bei Bürotätigkeiten oder Homeoffice. Viele Teilnehmende erleben mehr Klarheit und innere Ruhe im Alltag. Trotzdem ist es wichtig, die Woche bewusst zu planen und auf deine individuelle berufliche Situation einzugehen.

Für ein möglichst achtsames Erleben empfehle ich:

  • Am Montag (3. Fastentag) idealerweise im Homeoffice arbeiten oder dir frei nehmen – denn hier spüren viele den stärksten körperlichen Umschwung.
  • Am Freitag, zum Fastenbrechen und Wiedereinstieg ins Essen, ist es wohltuend, ebenfalls mehr Ruhe zu haben – z. B. durch einen halben oder ganzen freien Tag.

💡 Wichtig: Wenn du in einem Beruf mit körperlicher Belastung arbeitest oder Maschinen bedienst – etwa als Busfahrer:in, Pflegekraft oder im Schichtdienst – ist vom Fasten im Arbeitsalltag eher abzuraten.

Durch mögliche Kreislaufschwankungen kann es hier zu Sicherheitsrisiken kommen. Bei klassischen Bürojobs am Schreibtisch hingegen lässt sich das Fasten sehr gut integrieren – besonders mit der flexiblen Struktur der Online-Fastenwoche.

📞 Vor deiner Anmeldung empfehle ich ein kurzes Vorgespräch mit mir. Wir klären gemeinsam, ob das Onlineformat gut zu deinem Alltag passt – und ob du gerade sicher und stabil fasten kannst.

Für eine begleitete Online-Fastenwoche solltest du täglich etwa 2,5 bis 3 Stunden bewusst einplanen. Diese Zeit setzt sich aus festen Impulsen, Ritualen und Bewegung zusammen – abgestimmt auf deinen Alltag und dein Energielevel.

Hier der empfohlene Tagesablauf im Überblick:

🧴 Morgenrituale (ca. 20–30 Min.) Der Tag beginnt mit fastenunterstützenden Anwendungen wie Körperbürsten, Ölziehen, Kaltwasseranwendungen – wichtig für die Aktivierung deines Stoffwechsels und einen guten Start in den Tag.

🫖 Morgentee & Zoom-Check-in (30 Min.) Gemeinsamer Austausch mit der Gruppe, Motivation und Raum für Fragen.

🚶 Bewegung in der Natur (mind. 60 Min. täglich) Tägliche Bewegung ist beim Fasten essenziell – am besten an der frischen Luft. Spaziergänge, sanftes Yoga oder Fastenwandern helfen Kreislauf und Entgiftung.

🍲 Zubereitung von Brühe/Saft (10–15 Min. bei Vorkochen) Ich empfehle dir, deine Gemüsebrühe vorzukochen, damit du unter der Woche Zeit sparst und entspannt genießen kannst.

🌙 Abendimpulse & Vorträge (1,5 h | an 3 Abenden) Dreimal in der Woche finden abends Online-Vorträge oder Austauschformate statt – z. B. zu Themen wie Darmgesundheit, Aufbautage oder ganzheitliches Fastenwissen.

✨ Zusätzlich bleibt genug Raum für dich – für Stille, Lesen, Wärme, Leberwickel oder kleine Rituale.

💡 Tipp: Am Montag (3. Fastentag) und Freitag (Fastenbrechen) solltest du dir idealerweise mehr Ruhe einplanen, z. B. durch Homeoffice oder freie Zeit.

Kopfschmerzen, Kreislaufschwankungen oder innere Unruhe – beim Onlinefasten können leichte Beschwerden auftreten, vor allem in den ersten Tagen. Das ist nicht ungewöhnlich, denn dein Körper stellt seinen Stoffwechsel um und beginnt, Altes loszulassen. Während deiner Fastenwoche bist du nicht allein: Ich bin täglich für dich da – über Zoom, WhatsApp und bei Bedarf auch telefonisch.

In unseren Meetings sprechen wir offen über das, was dich bewegt – körperlich wie emotional. Außerdem bekommst du:

  • gezielte Tipps zur Linderung typischer Nebenwirkungen (z. B. bei Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Frieren)
  • Empfehlungen zu fastenunterstützenden Maßnahmen wie Einläufen, Leberwickel, Ölziehen oder Körperbürstungen
  • Raum für all deine Fragen

💡 Wenn du unsicher bist, ob die Symptome noch „normal“ sind, oder du dich überfordert fühlst, kannst du dich jederzeit melden. Gemeinsam finden wir eine Lösung.

Für deine Fastenwoche zu Hause brauchst du keine komplizierte Ausrüstung – aber ein paar Dinge sind hilfreich, um dich gut auf die Woche einzustimmen und die fastenunterstützenden Maßnahmen umzusetzen. Dazu zählen zum Beispiel ein kleiner Reiseirrigator (für den Einlauf), eine Wärmflasche, Glaubersalz oder eine Alternative für die erste Darmentleerung. Auch eine Körperbürste, ein Thermobecher und Basenpulver können dich sinnvoll begleiten – je nachdem, was zu dir passt. Du bekommst von mir rechtzeitig vor Kursbeginn eine ausführliche Übersicht mit allem, was du brauchst: Einkaufsliste, Rezepte, Empfehlungen für Utensilien und Tipps, wo du sie findest. Manches davon hast du vielleicht schon zu Hause. Und keine Sorge – du wirst liebevoll, klar und Schritt für Schritt durch die Vorbereitung geführt. In unserem gemeinsamen Vortreffen ist natürlich auch Raum für Fragen, damit du mit einem guten Gefühl in deine Fastenzeit starten kannst.

Fastenurlaube und Retreats - häufige Fragen

Sicherheit und Gesundheit - häufige Fragen

So wohltuend Fasten für viele Menschen ist – es gibt bestimmte Kontraindikationen, bei denen Fasten nicht empfohlen wird oder nur unter ärztlicher Begleitung erfolgen sollte. Fasten ist medizinisch nicht geeignet bei:

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Starkem Untergewicht oder Essstörungen
  • Schweren chronischen Erkrankungen (z. B. Leber-, Nieren- oder Herzinsuffizienz)
  • Krebserkrankungen in aktiver Therapie
  • Psychischen Erkrankungen mit instabiler Symptomlage
  • Diabetes Typ 1
  • Netzhautablösung
  • Kinder und Jugendliche im Wachstum
  • Eingeschränkt bei Gicht In solchen Fällen kann das Fasten gesundheitliche Risiken bergen und den Körper zusätzlich belasten.

Wer unsicher ist, sollte sich vor einer Fastenwoche ärztlich beraten lassen. Bei Wohlfühlpfade steht achtsame Gesundheitsförderung im Mittelpunkt – deshalb lege ich großen Wert auf eine individuelle Einschätzung und offene Kommunikation.

Fasten kann sehr wohltuend sein, sollte bei bestehenden gesundheitlichen Einschränkungen aber nicht unreflektiert begonnen werden. Wenn du regelmäßig Medikamente einnimmst, an chronischen Erkrankungen leidest oder unsicher bist, ob Fasten grundsätzlich das Richtige für dich ist, empfiehlt sich ein fachkundiges, ärztliches Beratungsgespräch im Vorfeld. Manchmal ist eine sanfte Form wie Basenfasten oder Intervallfasten besser geeignet.

Gut zu wissen: Hier findest du zwei Kontaktstellen für ärztliche Beratungstermine rund ums Fasten:

👉 Für Privatzahler*innen vor Ort – und Onlinesprechstunden beim IMZ oder

👉 die Hochschulambulanz (Krankenkassen-unterstützt mit Überweisung) für Berliner*innen am Wannsee Fasten kann heilsam sein – wenn es zur richtigen Zeit, in der richtigen Form und gut begleitet geschieht.

Wenn dein Körper gut auf das Fasten anspricht, zeigen sich meist schon nach wenigen Tagen spürbare Zeichen von Regeneration und innerer Balance. Je nach Methode (Basenfasten oder Buchingerfasten) können die folgenden positiven Fastenwirkungen variieren:

  • ein klareres, wacheres Körpergefühl
  • Energieschub, besserer Schlaf (oft erst nach dem Fasten)
  • entspannte Verdauung, weniger Völlegefühl
  • stabile Stimmungslage, innere Ruhe • besseres Hautbild
  • mehr Achtsamkeit im Umgang mit Hunger und Sättigung

Viele Menschen berichten zudem von einem sogenannten Fastenhoch: einem Zustand innerer Klarheit, Leichtigkeit, gesteigertem Wohlbefinden und mehr Energie. Natürlich verläuft jede Fastenerfahrung individuell – wichtig ist, achtsam zu bleiben und deinem Körper Raum für Veränderung zu geben. Fasten darf sich gut anfühlen – sanft, stärkend und stabilisierend.

Noch Fragen offen?

News & Aktuelles

Rund um Wohlfühlpfade

Online-Infoveranstaltung
im August 2024

Kostenfreier Online-Vortrag zum Buchingerfasten

„Fasten – Neustart für Körper und Geist“
 Infos zu den Themen Autophagie, Ketose, Fastenforschung, aktuelle Studien und vieles mehr.

Zeit: 19:00 – 20:00

MEHR DETAILS

ONLINE FASTENWOCHE

mit Schwerpunkt auf Entspannung und Stressreduktion

– Exklusive Kleingruppen von max. 8 Personen 
-tägliche Motivationsnachrichten in unserem Whatsappchat
– tägliche Zoommeetings morgens  – Bewegungs- und Entspannungsvideos
– Informative Live Vorträge
– Inspirierender Austausch in der Gruppe uvm…  

30.08. – 06.09.2024
(Startcall am 23.08.2024) 

ICH BIN DABEI

Artikel in Onlinezeitschrift „Yoga Impulse“

Der Yoga-Akademie Austria

„Fasten – Heilung für Körper, Geist und Seele“ 
– Wieso das Fasten eine wahre Wohltat
für Körper und Geist darstellt und wie
der Fastenprozess durch geeignete Yogaübungen optimal begleitet werden kann.

HIER GEHT’S ZUM ARTIKEL

Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich.

Newsletter

dfa_Logo_2021_30mm